Matchberichte 2. Mannschaft

Punkteteilung gegen Verona

Wider einmal durfte man am Sonntag in der früh nach Zürich in den Juchhof Reisen. Dieses man hieß der Gegner Verona Club Zurigo. Die Personalsituation spitzt sich langsam zu. Aber die 14 Mann starke Truppe brachte man nach einigen Telefonaten dann doch zusammen. Mit einem neuen, den Spielern die zu Verfügung standen angepasstem System wollte man die Verona bezwingen und die Punkte nach Meilen holen. Das Spiel begann wie man sich ein 4.Liga Spiel vorstellt. Wenig zusammenhängende Aktionen von beiden Seiten, viel unkontrollierte Bälle und wenig Spielfluss. Dafür durfte man sich auch beim Schiedsrichter bedanken, der bei jedem Ball der nach vorne gespielt wurde grundsätzlich einmal Abseits Pfiff. Ansonsten Ballgeschiebe und Mittelfeldgeplänkel. Immerhin führte Meilen ein wenig die feinere Klinge. Im bildlichen Sinn Verona das Brot und Meilen das Gemüsemesser in etwa. Dann etwa in der 30. Minute servierte Verona Meilen die Führung auf dem silbernen Tablett. Ein Fehlpass in die Füsse von Knecht. Dieser Steil auf Friedli, der am herausstürmenden Torhüter scheiterte. Dieser konnte den Ball nicht festhalten und so landete er vor den Füssen von Tenzing. Leider ging sein Schuss nicht ins leere Tor, sondern nur an die Latte. Das war sie, die grösste Chance von Meilen in Halbzeit eins. Zwei, drei weiter Halbe nicht nennenswerte konnte man natürlich auch noch verzeichnen, das war’s. Verona verzeichnete kurz vor dem Tee noch eine Top Chance. Scheiterten aber am hervorragend reagierenden Meilen Hüter Sennhauser. Ruhe im Spiel bewahren sagte man sich in der Pause. Hinten weiter sicher spielen und die Null halten. Das Tor würde schon fallen. So kam es dann auch. Joker Koller stach nach 70. Minuten. Guter Spielaufbau, hacken Pass von Bonadei zum völlig frei stehenden Meilentank. Dieser Überwand den Veronahüter zum 0:1. Endlich. Leider schaffte es die Goldküstentruppe nicht, trotz guter Chancen den Sack zu zumachen. Und so kam Minute 88’. Verwirrung in der Hintermannschaft von Meilen. Plötzlich stand der Veronastürmer alleine vor Sennhauser. Mit viel Tempo überlief er diesen und versenkte den Ball im verlassenen Tor. Um ein Haar hätte sich in der Nachspielzeit das Heimteam noch alle Punkte gesichert. Nach einer guten Einzelaktion des Stürmers von Verona landete sein Abschlussversuch am Pfosten. Es blieb beim Schlussendlich gerechten 1:1 Unentschieden. Meilen muss sich an der eigenen Nase nehmen das es so weit gekommen ist. Am nächsten Sonntag empfangen die Reserven Zuhause den FC Züri-Nord. Leider wird sich die Personalsituation bis dann noch verschlimmern. Sind doch einige Spieler abwesend. Wer also für den FC Meilen lizensiert ist und am nächsten Sonntag Lust hat 4.Liga zu spielen darf sich gerne beim M1b Staff melden ;o)! Eines ist trotzdem klar, die Punkte bleiben in Meilen. Allez

Tore: 70’ Koller 0:1, 88’ 1:1

Früh für Meilen aus den Federn gingen: Sennhauser, Abdi, Knabenhans, Rastoder, Votta, Heusser, Tenzing, Knecht, Dändliker, Bonadei, Friedli, Cesare, Koller, Piscitelli

Gelber Karton für: Friedli, Dändliker, (eigentlich 2, aber Friedli übernahm eine für ihn)



Dank starker Teamleistung zum Sieg

Endlich wurden die Reserven für ihre Bemühungen belohnt. Der schönste aller Siege, 1:0 auf der heimischen Allmend über das Fanionteam des FC Neumünster. Dank einer geschlossenen, kämpferischen Mannschaftsleistung bleiben die Punkte in Meilen.

In den letzten zwei Spielen war das M1b jeweils die spielerisch bessere Mannschaft mit der feineren Klinge. Punkte gab es dafür keine. Man lies zu einfache Tore zu und scheiterte im Abschluss kläglich. Das wollte man ändern. Hinten zu Null und vorne entschlossener im Abschluss war das Ziel vor diesem Abendspiel. Umgesetzt wurde dieses Vorhaben zu Beginn nur teilweise. Man ging entschlossen in die Zweikämpfe, jedoch stimmte die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen nicht immer. Das war auch auf zahlreiche Wechsel innerhalb des Teams zurückzuführen. Torhüter Sennhauser vertuschte diese Abstimmungsprobleme mit einigen guten Aktionen und gab dem Team Sicherheit. Vorne konnte man auch immer mehr Akzente setzen und gute Angriffe vortragen. Allerdings blieb man im Abschluss doch sehr harmlos. Die “Schüsschen” auf das Neumünstertor konnten dessen Torhüter kaum beunruhigen. Aber Meilen stand immer höher und höher. Neumünster bekam immer grössere Schwierigkeiten gegen diese aufsässige Meilemer Mannschaft den Ball zu halten und verlor in bereits früh im Spielaufbau. So auch kurz vor der Halbzeit. Balleroberung, ein Energieanfall Beglingers über den Flügel. Danach ein Pass in den Rücken der Abwehr zu Friedli Sven. Dieser bezwang den Gästetorwart mit einem tollen Schlenzer aus 16 Metern in die weite Ecke. Eins zu Null für Meilen mit dem Pausenpfiff. Ürigens das erste Pflichtspieltor des ehemaligen Tothütertalents bei den Aktiven von Meilen. Wir Gratulieren! Und dieses Tor sollte auch das einzige des Spiels bleiben. In der zweiten Halbzeit sah man ein kämpferisches, defensiv gut stehendes Meilen das Neumünster vergebens Anstürmen lies. Und die wenigen Chancen die man doch zuließ Vereiltete Hüter Sennhauser weiter souverän. Auch mit Kontern konnte man immer wider für Unruhe in der Gästeabwehr sorgen. Den Sack zu zumachen blieb den Meilemer Stürmern allerdings verwehrt. Einige Krämpfe, Auswechslungen und Befreiungsschläge später war das Spiel zu Ende und die Punkte im trockenen. Sicher nicht die spielerisch beste Leistung in dieser Rückrunde. Aber eine geschlossene, kämpferische Mannschaftsleistung führten schlussendlich zu diesem Verdienten Sieg. Nach einem freien Wochenende dürfen die Reserven wider einmal den Zürcher Juchhof besuchen. Dort ist man zu Gast beim FC Verona Club. Allez

Meilen 1b - FC Neumünster 1:0 (1:0)

Tor: 45’Friedli 1:0


Für das M1b einen Krampf holten sich: Sennhauser, Votta, Messerli, Knabenhans, Henseler, Bettermann, Beglinger, Dändliker, Heusser, Friedli, Azzato, Simic, Knecht, Piscitelli

Meilen 1b Chancentod

Die Reserven verlieren zum dritten Mal in Folge. Dieses Mal setzte es eine bittere 2:3 Niederlage bei Lafoes Club Portugues ab.

Mit dem Ziel endlich Punkte einzufahren fuhren die Mannen des Meilen 1b optimistisch zum Tabellenvorletzten. Hoch stehen, den Gegner schon im Spielaufbau stören und gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Dies die Vorgaben des Trainerduos. Und siehe da, es funktionierte hervorragend. Bereits in der 3. Minute konnte Heusser seinem Gegenspieler den Ball im Aufbau wegschnappen, den letzten Verteidiger umspielen und die Kugel am Torhüter vorbei zur 1:0 Führung ins Netz schieben. Das war doch ein Start nach Mass. So hatte man sich das vorgestellt. Danach war Meilen weiter hoch überlegen, Lafoes fand kein Mittel um ins Spiel und zu Torchancen zu kommen. Doch leider folgte die alte Leier. Chancen im Multipack wurden vergeben oder der letzte Pass kam nicht ans Ziel: Die besten vergaben Henseler (30’) mit einem Lattentreffer oder Bonadei (45’), von der Abwehr völlig vergessen, am ersten Pfosten. Also kam es wie es kommen musste. In der 3. Nachspielminute der ersten Halbzeit der erste Torschuss Richtung Meilen Hüter Weber. Dieser liess den Ball zur Mitte abprallen, leider genau vor die Füsse des Lafoes Stürmer. Dieser hatte keine Mühe das Skore auf 1:1 zu stellen. Pause. Aus Meilemer Sicht muss man dem Team eine gute Halbzeit attestieren. Aber das Spiel hätte schon längst entschieden sein sollen. Mit diesem Unentschieden waren die Portugiesen mehr als gut bedient.

Zu ändern gab es in der Pause eigentlich nichts. Nur das Tor zu Treffen wäre doch ganz schön. Doch in Halbzeit 2. konnten die Reserven das Pressing leider nicht mehr so durchziehen wie in Halbzeit eins. Man stand ein bischen weiter weg vom Gegenspieler und musste dadurch auch ein wenig mehr Spielanteile abgeben. Überlegen war man dennoch. Auch Chancen versiebte man weiter großzügig oder scheiterte am besten Mann von Lafoes, dem Torhüter. Vielleicht hätte ich diesem nach dem Spiel auch zu seiner Leistung gratuliert. Doch nach jeder Parade blieb er liegen und liess sich pflegen. Wie doch die Zeit vergeht! Nach einem langen Ball und dem darauffolgenden Tiefgang von Costantini gegen seinen Gegenspieler im Strafraum bekamen die Portugiesen ihre zweite Torchance. Ein Elfmeter. Dieser wurde souverän verwertet. Lafoes führte, niemand wusste warum. Meilen rannte weiter an und scheiterte weiter am eigenen Unvermögen vor dem gegnerischen Tor. Langsam wurde die Zeit knapp. Auch wegen den gefühlten 37 Auswechslungen des Heimteams. Da wurde doch tatsächlich der gleiche Spieler 3 (!!) Mal ein- und ausgewechselt. Eine taktische Meisterleistung des Lafoes Trainer. Meilen blieb nichts anderes übrig als die Abwehr aufzumachen und alles nach Vorne zu werfen. Was nicht lange gut ging. Nach einem dummen Ballverlust der Innenverteidigung am eigenen Strafraum kam der Lafoes Stürmer ganz alleine zum Abschluss. Torhüter Weber wehrte sich tapfer und konnt den ersten Abschlussversuch vereiteln, blieb jedoch beim Nachschuss machtlos. 3:1, die Entscheidung zu Gunsten der Portugiesen. Mit dem Schlusspfiff konnte Azzato noch auf 2:3 verkürzen. Das war es dann auch.

In den letzten zwei Spielen versiebten die Spieler des Meilen 1b Torchancen um fünf Spiele zu gewinnen. Gehen die endlich rein, sieht die 1b Welt wieder rosiger aus. Zum Glück muss man sich nicht lange die Haare raufen. Bereits an diesem Donnerstag haben die Reserven die Chance auf Wiedergutmachung. Dann trifft man auf der heimischen Allmend um 20:00 Uhr auf das Fanionteam des FC Neumünster. Ein bischen Unterstützung für die Wende können die Jungs des 1b sicher gebrauchen. Allez

Tore: 3’ Heusser 0:1, 45+3’ 1:1, 56’ 2:1, 90’ 3:1, 90+4’ Azzato 3:2


Für Meilen versiebten: Weber, Votta, Knabenhans, Costantini, Henseler, Bettermann, Dändliker, Heusser, Bucher, Bonadei, Friedli, E: Cesare, Azzato, Sennhauser



Unglückliche Niederlage gegen den Leader

An diesem regnerischen Sonntag bewahrheitete sich wider einmal eine Fussballweisheit.Wer die Tore nicht macht, der kriegt sie. Leider für die Reserven des FC Meilen. Torchancen wurden in Hülle und Fülle herausgespielt und erarbeitet. Aber eben, Punkte gibt es dafür bekanntlich keine. So entführte der Leader, der FC Hellas Zürich die drei Punkte.

Aber der Reihe nach: Obwohl der Leader zu Gast war, wollten die Reserven von Anfang an das Heft in die Hand nehmen und das Tor suchen. Was sehr gut umgesetzt wurde. Hellas kam sofort unter Druck und die ersten guten Torchancen lies nicht lange auf sich warten. Ein Zindel Freistoss nach fünf Minuten ans Lattenkreuz, der Abpraller vor die Füsse Azzatos. Der trotz oder wegen einer Nummer zu Grossen Schuhe leider den Ball nicht im Tor unterbrachte. So ging es weiter. Meilen klar am Drücker, immer wider hervorragende Torchancen. Die leider allesamt zum Teil kläglich verschossen wurden. Wenn nicht hatte der sonst gute Schiedsrichter etwas dagegen. So verwertete Böni wuchtig per Kopf  einen weiteren guten Eckball von Friedli. Nur hatte der Unparteiische ein Stürmerfoul gesehen. Kein Tor. Und Hellas? In der ersten Halbzeit offensiv fast nicht zu sehen, nur mit weiten Bällen agierend. Eines Leaders unwürdig. Oder eben doch nicht. Kurz vor der Halbzeit der erste Nackenschlag für Meilen. Ein langer Ball auf den Stürmer von Hellas. Dieser enteilt der Abwehr und Überlobt mit bekannter Leichtigkeit den herausstürmenden Torhüter Weber. 0:1 Hellas, Pause.

Ändern musste man in der Pause nicht viel, war man doch klar die Spielbestimmende Mannschaft. Also, weiter kämpfen und das Runde endlich ins Eckige bringen als Ziel.

Mit dem eingewechselten Stürmer “Hadis” wurde die Meilen offensive noch unberechenbarer und Zielstrebiger. Leider nicht mit dem gewünschten Erfolg. Weiter wurden super Torchancen vergeben. Daneben musste man Hellas nun auch zwei, drei gute Konterchancen zugestehen. Diese werte Hüter Weber aber mit guten Paraden ab. Dann kam er doch noch, der hochverdiente Ausgleich für Meilen. Stehender Ball von Zindel hinter den zweiten Pfosten. Böni mit einem starken Kopfball zurück vor das Tor und dort stand er bereit, “DJ Diss Hadis” mit dem Ausgleich. Meilen wollte mehr, Bonadei mit dem Matchball auf dem Fuss. Doch der Hellas Keeper blieb im eins gegen eins Sieger. Kurz vor Ende der Partie die Entscheidung zu Gunsten von Hellas. Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld ein bekanntlich langer Ball auf den Stürmer. Dieser enteilt aus unerklärlichen Gründen der Abwehr des Heimteams. Hüter Weber stürmt aus dem Tor, wollte dann aber doch nicht mehr und stand so perfekt für den Abgezockten Hellas Stürmer. Dieser sorgte mit seinem zweiten Lobtor für die Entscheidung.

Übrigens in zwei Spielen gegen Meilen das vierte Lobtor von Hellas Stürmer “Zählüftius”, unglaublich.

Trotz allem eine gute Leistung der fast Reserven des FC Meilen. Leider sündigte man im Abschluss so sehr das es bestraft werden musste. Gegen den Leader der einen Lauf hat sowieso.

Am nächsten Sonntag, um 15:00 Uhr beim Zoo Zürich gegen Lafoes Club Portugues haben die Jungs des FC Meilen 1b die Chance an die hervorragende spielerische Leistung anzuknüpfen und vor allem in Punkte um zu Münzen. Allez


Tore: 41’ 0:1, 79’ Hadis 1:1, 87’ 1:2

Für Meilen stürmten: Weber, Rastoder, Hedzic, Knabenhans, Dändliker, It, Zindel, Böni, Azzato, Friedli, Bonadei, Zubleari, Bettermann, Koller, Abdi, Cesare


Niederlage zum Rückrundenstart bei Oerlikon/Polizei 2


Nach einer langen Vorbereitung mit einer erfreulich guten Trainingspräsenz freuten sich die Reserven auf den Start in die Rückrunde. Mit dem spielstarken FC Oerlikon/Polizei 2 wartete ein schwieriger  Gegner auf die Reserven von Meilen.

Das Spiel begann so wie erwartet. Oerlikon hatte mehr Spielanteile. Meilen stand kompakt in der Defensive und versuchte mit schnellem Konterspiel Nadelstiche zu setzen. Was hervorragend gelang. Nach einer Balleroberung in der Defensive ging es Blitzschnell in Richtung Oerliker Tor. Zwei gute Pässe, den letzten steil auf Heusser. Dieser überlistete den zu weit vor dem Tor stehenden Torwart aus 30. Meter! Marke Traumtor, 0:1 Meilen, 8. Minuten gespielt. So hatte man sich das aus Meilemer sicht vorgestellt. Am Spiel aber änderte dieses Tor nicht viel. Oerlikon hatte weiter viel mehr Ballbesitz, Meilen kämpfte in der Defensive. Die Konter aber hatten es in sich. Hätte Azzato eine seiner beiden guten Chancen verwertet wäre es für Oerlikon Knüppeldick gekommen. Leider scheiterte er beides mal am Heimtorwart. Das war zuviel für den Trainer aus dem Norden von Zürich. Früher als gedacht forcierte dieser seine Edeljoker. Und die waren Edel. Zuerst half der Spielleiter der Meilemer Mannschaft noch ein bisschen den Vorsprung zu behalten. Das erste Oerliker Tor wurde wegen Abseits aberkannt. Was heftige Proteste des Heimteams auslöste. Wohl zu recht. Nach einer halben Stunde musste dann Torhüter Sennhauser doch das erste mal hinter sich greifen. Ein abgefälschter Weitschuss landete vor den Füssen des Oerlikon Stürmers. Dieser hatte keine mühe das Leder ins Eckige zu spedieren. 1:1 Ausgleich. Bei diesen Resultat blieb es dank viel Kampfgeist der Reserven bis zur Halbzeit.
Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: Oerlikon wechselte noch mehr hervorragende Individualisten ein und erhöhte den Druck vor allem über die Flügel. Nach 10.Minuten in der zweiten Halbzeit brach das Bollwerk aus Meilen zusammen und Oerlikon ging das erste mal in Führung. Meilen kämpfte weiter, aber die guten Konter der ersten Halbzeit blieben in der zweiten fast vollkommen aus. Nur Bonadei und Koller hatten noch Möglichkeiten für die Gastmannschaft zu reüssieren. Eine viertel Stunde vor Spielende viel die Entscheidung in dieser Partie. Nach einem schönen Angriff über den Flügel verwertete der Polizei Knipser gekonnt zur 3:1 Führung. Bei diesem Resultat blieb es bis zum Schluss.

Obwohl diese Niederlage verdient ist gibt es viele positiven Signale. Das Team ist geschlossen gegen einen Individuell übermächtigen Gegner aufgetreten. In der ersten Halbzeit wurde die Taktik hervorragend umgesetzt und der FC Oerlikon/Polizei gefordert und geärgert. Nun folgt das erste Heimspiel der Rückrunde. Die Reserven empfangen den Leader Hellas in der Allmend Meilen. ALLEZ

Für Meilen rackerten: Sennhauser, Cesare, Hedzic, Heusser, Knabenhans, Dändliker, Boppart, Friedli, Bonadei, Votta, Azzato, Henseler, Koller, Piscitelli

Tore: 8. Heusser 0:1, 28. 1:1, 55. 2:1, 72. 3:1

Gelber Karton für Meilen: Votta, Hedzic, Dändliker und Bonadei (Achtung die 3!)



Gerechtes Unentschieden

Im letzten Spiel der Hinrunde wollte man nochmals ein gutes Spiel machen um die kleine Serie von vier Spielen in Folge ohne Niederlage in die Winterpause mitnehmen.

Die Heusser-Boys standen Heute gut organisiert auf dem Platz. Leider wurde der einzige Abstimmungsfehler in der 1. Halbzeit eiskalt ausgenutzt. Nach 20 Minuten stand es 0:1 für Bosna Zürich. Meilen reagierte auf diesen Rückstand souverän. Man kämpfte und probierte den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Die Heimmannschaft kam zu einigen Chancen jedoch schaute nichts zählbares heraus. Als Nico Knecht in der 31. Minute einen Eckball auf Sergio Henseler zirkelte, musste dieser nur noch den Kopf hinhalten. 1:1! Dies war dann auch der Pausenstand.

Frisch gestärkt und wieder mit voller Motivation, wollte man noch den Sieg einfahren in der 2. Halbzeit. Leider fehlte den Meilemern das nötige Abschlussglück und die nötige Cleverness um dieses angestrebte Ziel zu erreichen. Beide Mannschaften standen kompakt auf dem Platz, sodass es nicht mehr viele nennenswerte Aktionen gab. Einzig in den letzten 10 Minuten musste Meilen nochmals richtig verteidigen um diesen Punkt zu sichern. Sennhauser liess sich jedoch nicht mehr bezwingen, er war jedoch auch sehr erfreut an seinen Vorderleuten, die Heute wirklich ein starkes Spiel gezeigt hatten.

Alles in allem ein verdientes Unentschieden, in einer wirklich sehr fairen Partie. Man muss auch erwähnen, dass der Schiedsrichter Heute einfach Top war, er hatte das Spiel zu jeder Zeit im Griff. Beide Mannschaften waren am Schluss mit diesem gerechten Unentschieden zufrieden.

Das Trainerduo Heusser/Piscitelli hat nun genügend Zeit ihre neue Mannschaft seriös auf die Rückrunde vorzubereiten. Die Meilen 1b Boys können definitiv mehr und das wollen sie in der Rückrunde endlich zeigen!

FC Meilen 1b – Bosna Zürich 1:1 (1:1)

Für Meilen gekämpft haben: Sennhauser, Langenbacher, Knabenhans, Wunderli, Henseler, Rastoder, Dändliker, Votta, Bonadei, Azatto, Knecht, Cesi, Diefenbacher, Aebi, Heusser, Piscitelli




Verdienter Sieg für die Reserven

Es war mal wieder Sonntagmorgen und die FC Meilen 1b Boys durften die weite Reise in den Juchhof antreten. Der Gegner Espanol Iberia 2, auf dem Papier eine einfach Aufgabe. Jedoch gibt es in dieser Gruppe keine einfachen Spiele, auch weil die Vorbereitung auf das Spiel alles andere als optimal verlief. Stefano und  Remo kamen mit der Zeitumstellung nicht zu recht und mussten zuerst aus den Betten geklingelt werden, von Raffi fehlte jede Spur.

Als das Spiel losging erwischte Meilen einen Blitzstart! Bereits in der 3. Minute legte Päde Aebi den Ball Stefano Bonadei vor die Füsse, dieser knallte einfach mal drauf und schon ging das Leder via Pfosten ins Tor! Ein Start nach Mass! Wer glaubte dieses Tor sei eine Befreiung, der täuschte sich. Espanol Iberia, die nur mit Hohen Bällen in die Spitze operierten brachten die Verteidigung immer wieder ins schwimmen. Marc Weber hatte einen guten Tag erwischt, er rettete immer wieder glänzend! Als dann der Captain Ivo Knabenhans auf der Linie retten musste und Weber einmal mehr einen Freistoss parierte, konnte man mit dem 1:0 mehr als zufrieden sein. In der 26. Minute jedoch fiel der Ausgleich! Meilen kam einfach nicht richtig ins Spiel und verlor viele Bälle auf unnötige weise! Auch Rastoder durfte in der 31. Minute seine Künste zeigen und den Ball von der Linie grätschen! Nun gab es doch noch einige offensiv Aktionen. Knabenhans verfehlte per Kopf nur knapp und Vottas Schuss wurde durch den Torwart entschärft. Als Remo Dändliker bei seinem offensiven Antritt nur mit einem Foul gestoppt werden konnte, pfiff der Schiri Freistoss. Distanz ca. 23 Meter. Eine Sache für Thomas Wunderli. Er lief an und hämmerte den Ball unhaltbar ins rechte Lattenkreuz!! Die Freude war riesig über dieses sensationelle Tor!! Mit der 2:1 Führung war man wirklich gut bedient. In der Pause gab es eine Wutrede von Mätz Heusser, der mit seinem Team überhaupt nicht zufrieden war.

Nach der Pause spielte dann nur noch der FC Meilen. Luigi, der die ganze Woche krank im Bett lag, scheiterte am Torwart. In der 58. Minute kam ein weiteres Highlight dazu! Claudio Piscitelli der Oldie des Teams schlenzte den Ball von der Eckballfahne direkt ins Tor, Weltklasse! Luigi hatte einige gute Chancen um die Meilemer noch höher in Führung zu schiessen. Es gelang ihm vorerst jedoch nicht. Dann kam ein Freistoss knapp nach der Mittellinie, Captain Knabenhans zirkelte das Leder auf Luigi und dieser musste nur noch den Fuss hinhalten. 4:1 für Meilen! Nun lief es den Meilemern sehr gut. Sergio Henseler lieferte mal wieder ein starkes Spiel. Er wirbelte in der Offensive und räumte ab in der Deffensive.

In der 79. Minute passierte ein Wunder!!! Der eben erst eingewechselte Mario Sennhauser köpfelte eine Flanke ins Tor! Sein erstes Tor in den Aktiven wurde ausgiebig gefeiert! 5:1! Danach vielen noch 2 unnötige Tore, man vergass das Fussballspielen. Aebi und Piscitelli zündeten kurz vor Schluss nochmals im Abschluss und dann war die Partie zu Ende.

Ein Schlussendlich verdienter und wichtiger Sieg! Nun hofft man nächsten Sonntag am 6.11.2011 um 12:00 Uhr auf einen gelungenen Vorrunden Abschluss gegen Bosna Zürich.

Tore für Meilen: Bonadei, Wunderli, Piscitelli, Azzato, Sennhauser

Für Meilen durchs Feuer gingen: Weber, Henseler, Rastoder, Knabenhans, Dändliker; Michi, Wunderli, Piscitelli, Aebi; Bonadei, Votta, Heusser, Sennhauser , Azzato

Bemerkung: Gelbe Karte von Bonadei wurde nach dem Spiel zurückgezogen. Schiedsrichter hatte nicht den besten Tag…



Die Wende zum Guten?


Schwierige Zeiten für die Reserven. Eine desolate Leistung gegen Neumünster endete mit einer 3:6 Klatsche. Danach eine schmerzhaften Niederlage am Suuserchilbi Sonntag zuhause gegen Verona (2:3). Am darauf folgenden Sonntag nun in der Früh zum FC Zürich-Nord. Anspielzeit 10:00 Uhr, Besammlung 8:00 Uhr. Auch dieses Auswärtsspiel stand unter keinem guten Stern. Tauchten doch gleich drei Spieler nicht beim Treffpunkt auf. Darauf entschied man, diese Spieler zu Hause zu besuchen und aus den Federn zu holen. Immerhin gelang diese kurzfristige Übung zu 66%. Nur einer dieser drei Nachtschwärmer stand am Schluss nicht im Juchhof auf dem Platz. Gleich zu Beginn der Partie wurde klar, dass die Spieler von Züri-Nord sicher nicht frischer sind als unsere Siebenschläfer. Meilen suchte den direkten Weg zum Tor. Mit einfachem, schnellen Fussball wurde die Abwehr der Gastgeber vor grosse Probleme gestellt. So kam nach fünf Minuten Bonadei bereits in gute Abschlussposition, verzog jedoch. Kurze Zeit später wussten sich die Stadtzürcher nur noch mit einem Foul an der Strafraumgrenze zu helfen. Knecht, nach langer Verletzungspause das erste Mal wieder von Anfang an dabei, trat an. Sein schön getretener Freistoss bedeutete die 1:0 Führung für das M1b (8’). Meilen war auch danach die gefährlichere Mannschaft. Knecht und Azzato erspielten sich weitere gute Torchancen (14‘), reüssierten allerdings noch nicht. Das war zwei Minuten später Zulbeari vorbehalten: Nach einem gut getretenen Freistoss von Knabenhans verwertete der Wirbelwind konsequent zum 2:0. Eine wichtige Startphase für das M1b, konnte doch gleich Selbstvertrauen getankt werden. Auch das Ziel, das erste Mal in dieser Saison kein Tor zu kassieren, konnte ins Auge gefasst werden. Die Defensive stand sicher. Wenn nicht, bügelte Hüter Sennhauser aus. Meilen hatte noch ein Lattentreffer zu verzeichnen. Azzato traf das Aluminium beim Versuch, eine Flanke zu schlagen (34’). Der Torhüter wäre machtlos gewesen. Die erste Halbzeit endete mit einer verdienten 2:0 Führung für die Meilemer.

Gegen einen emotionellen Gegner welcher andauernd mit Grätschen und Provokationen arbeitete, wollte man in Halbzeit zwei ruhig bleiben und die Entscheidung suchen. Sogleich machte man sich daran, dass Vorgenommene auch umzusetzen. Wieder guter, einfacher Fussball. Zulbeari wurde auf rechts frei gespielt und entwischte der Abwehr. Uneigennützig spielte dieser zum freistehenden Bonadei, der den Ball mit viel Mühe ins leere Tor stolperte: 3:0 in der 54. Minute. Die Entscheidung. Zulbeari hatte noch nicht genug und wollte ganz sicher sein, dass nichts mehr anbrennt. Mit seinem satten Schuss aus 20 Metern liess er dem gegnerischen Torwart keine Abwehrchance (62‘). 4:0, ein klares Verdikt. Danach war Meilen bis zum Schluss dem fünften Tor näher als Zürich-Nord dem Ehrentreffer. Am Resultat aber änderte sich nichts mehr. Die Reserven zeigten nach zwei Niederlagen eine gute Mannschaftsleistung auf der aufgebaut werden kann. Punkte tun dem Team gut. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Sonntag, um 12:00 Uhr auf der Allmend Meilen gegen den FC Trinacria. Hopp Meilen!

Tore für Meilen: Knecht, Bonadei, Zulbeari (2)
Gelb: Rastoder

Für Meilen den Grätschen aus dem Weg gingen: Sennhauser, Henseler, Rastoder, Knabenhans, Langenbacher, Azzato, It, Dändliker, Bonadei, Knecht, Zulbeari, Votta, Eigenmann, Heusser



Sicherer Sieg der Reserven über die Portugiesen

 

Nach guter Trainingswoche wollten sich die Reserven für das bittere Spiel am letzten Wochenende gegen die Griechen von Hellas revanchieren. Da kamen die Portugiesen von Lafoes Club Portugues gerade recht. Gleich von beginn weg machte das M1b klar das heute die drei Punkte in Meilen bleiben. Mit gutem Kombinationsspiel und Effizienz wurden gleich die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Nach schönem Angriff über den Flügel und einer Butterweichen Flanke von Bucher brauchte Heusser nur noch den Kopf hin zu halten. 1:0 nach zwei Minuten, ein Start nach Mass! Das war man sich in dieser Saison bisher nicht gewohnt, hatte das M1b doch in den ersten drei Meisterschaftsspielen immer mühe ins Spiel zu finden. Und es kam noch besser. In der 8’Minute fand ein Heusser Eckball den Kopf von Knabenhans, der wuchtig auf 2:0 erhöhte. Das war dann wohl doch etwas zu viel des guten für die Reserven. Nach sehr gutem Start baute das Team stark ab, die Fehlpassorgie konnte beginnen. Man liess die erste halbe Chance für Lafoes zu, danach die zweite. Bei der dritten und einem unglücklich abgelenkten Ball wurde Hüter Sennhauser auf dem falschen Fuss erwischt. Ball drin, neu 2:1, die Unkonzentriertheit bestraft (32’). Ein wenig Nervosität machte sich in den Reihen der Meilemer breit. Bis zur Pause ging danach offensiv weiter nicht viel. Chancen für die Portugiesen wurden aber auch keine mehr gewährt. Zu knapper 2:1 Vorsprung zur Halbzeit. Die Pause schien den Meilemern gut zu tun, danach wurde wider Fussball  gespielt und die Portugiesen vor unlösbare Aufgaben gestellt. Auch sollte die viel bessere Bank der Meilemer die Partie endgültig entscheiden. Die zwei neu Eingewechselten Stürmer Koller und Azzato entschieden die Partie innert zwei Minuten. Zuerst wurde Koller so frei gespielt das er alleine vor dem Lafoes Goalie auftauchte. Eiskalt markierte er gegen die Laufrichtung des Torhüters das 3:1 (58’). Und zwei Zeigerumdrehungen später erzielte Azzato nach schöner Einzelleistung mit einem satten Schuss das 4:1 (60’). Jetzt lief die Angriffsmaschinerie auf Hochtouren. Wider nur zwei Minuten später traf Diefenbacher zum 5:1 (62’). Nachdem er zwei Mal am sich Tapfer wehrenden Lafoes Torhüter gescheitert war wurden seine Bemühungen im dritten Anlauf belohnt. Der erste Treffer von Diefenbacher bei den Aktiven, Gratulation. Danach weiter Chance um Chance für Meilen, nennenswert noch ein Freistoss von Votta ans Lattenkreuz (76’). Votta kam übrigens noch die zweifelhafte Ehre zu, die erste gelbe Karte für das M1b in dieser Saison zu kassieren. Und das immerhin im vierten Spiel. M1b, hart aber fair. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann wider Azzato. Ein zu kurzer Rückpass der Verteidigung von Lafoes zum Torhüter wurde zur perfekten Vorlage für den Wirbelwind. Dieser umkurvte den Torhüter und schob den Ball ins verlassene Tor (84’). Danach war bald mal Schluss, 6:1 das Verdikt. Die Reserven siegten Verdient in dieser Höhe. Wäre man noch ein wenig Konsequenter im Abschluss gewesen hätte das Spiel noch deutlicher Ausfallen können/müssen.

Nun stehen intensive Trainings den Reserven bevor. Man hat nun zwei Wochen Zeit sich gut auf die wichtige Partie gegen Neumünster vorzubereiten (Sonntag, 25.09. um 11:00 Uhr in Witikon). Hopp Meilen!


Tore: Heusser, Knabenhans, Koller, Diefenbacher und Azzato (2)

Yellwo Cards: Votta, Schatt


Für das M1b schwitzten: Sennhauser, Hedinger, Bucher, Rastoder, Knabenhans, Heusser, Zürcher, Henseler, Bonadei, Votta, Dändliker, Koller, Azzato, Diefenbacher und Schatt


Bemerkung: Meilen ab 80’ Minute nur noch mit drei Verteidigern. Knabenhans zusätzlicher Mittelstürmer



Die drei Punkte gehen an Hellas

Diese Woche war die Vorbereitung optimal gelaufen. Das M1b hat zwei gute Trainings absolviert und fast das ganze Kader war anwesend. Also konnte man optimistisch auf das Wochenende und das Spiel gegen Hellas blicken. Die schlechten Nachrichten sollten erst folgen. Am Morgen des Spieltages musste sich Schatt nach nächtlichem Clubbesuch krankheitshalber abmelden. Und beim Warmlaufen knickte Wunderli so unglücklich um, dass sein Fuss sofort anschwoll. Spielen unmöglich. Gute Besserung an dieser Stelle. So war man kurzfristig gezwungen einiges in der Startformation umzustellen. Problematisch wie sich sofort herausstellte. Keine 10. Minuten waren gespielt und die Reserven lagen mit 0:2 im Rückstand. Abstimmungsprobleme, Unaufmerksamkeiten und individuelle Fehler als Ursache. Die alte Leier, das M1b kam schon wieder nicht aus den Startlöchern. Danach sah man, dass die Meilener doch auf die Buchlern gereist sind um Fussball zu spielen. Der Ball lief einigermaßen Zügig in den eigenen Reihen, das Spieldiktat konnte übernommen werden. So war es auch die logische Folge, dass dem M1b der Anschlusstreffer gelang. Bettermann faste sich ein Herz und traf mit einem strammen Schuss aus 18. Metern. 2:1 nach 30. Minuten, man war wieder dran. Meilen spielte, Hellas konterte, passiert ist nichts mehr. Pause. Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte. Hellas spielte defensiv und auf Konter, Meilen hatte wider mehr Spielanteile. Leider wurden die Meilener nur ganz selten gefährlich vor dem Tor der Griechen. Der Ball lief nicht schlecht bis zum Strafraum, doch dort wurde er nur quer geschoben oder versucht mit Dribblings Erfolgreich zu sein. Bei der vielbeinigen Hellasabwehr ein schwieriges Unterfangen. Irgendwie wollte niemand Verantwortung im Abschluss übernehmen. Dazu kam leider noch, das der Schiedsrichter ein Foul der Griechen an Henseler von im Strafraum, um zwei Meter nach außerhalb verlegte. Ein spezieller entscheid! Und so kam es wie es kommen musste. Heusser zeigte, dass er keine Innenverteidigungserfahrung besitzt und unterlief einen langen Befreiungsschlag der Griechen. Der abgelockte Hellas Stürmer bedankte sich und überlobte Torhüter Sennhauser mühelos zum 3:1 (85’). Das war’s, die Niederlage besiegelt. Nach einer enttäuschenden Leistung muss das M1b diese Niederlage abhacken und vorwärts schauen. Am nächsten Sonntag hat das Team die Möglichkeit, Zuhause (Spielbeginn 12:00 Uhr) gegen Lafoes Club Portugues sich zu rehabilitieren. FC Meilen olé

FC Hellas 1 - FC Meilen 1b 3:1

Tor für Meilen: Bettermann

Für Meilen auf der Buchlern anzutreffen waren: Sennhauser, Bettermann, Rastoder, Heusser, Knabenhans, Henseler, Koller, Bonadei, Azzato, Brennwald, Votta, Diefenbacher und Piscitelli



Erstes Heimspiel, erster Sieg für die Reserven

Eine schwierige Woche für die zweite Mannschaft des FC Meilen. Das Training musste nach dreiviertel Stunden wegen einer übertriebenen Pyroshow von Petrus abgebrochen werden. Niemand wollte das Risiko tragen Blitzableiter zu spielen. Und da am Freitag die GV auf dem Programm stand musste das Team ohne richtig trainiert zu haben zum ersten Heimspiel der laufenden Saison antreten.

Mit Oerlikon/Polizei besuchte ein schwieriger Gegner die Meilener in der Allmend. Wenn man dachte, dass die Spieler des M1b dank Petrus um so ausgeruhter auf dem Platz kamen irrte sich Gewaltig. Oerlikon übernahm sofort das Spieldiktat und zwang Meilen zu viel Defensivarbeit. Nicht sehr Erfolgreich leider, denn nach nicht einmal zehn gespielten Minuten lag das Team vom See mit 0:1 im Rückstand. Nach einem Angriff über den Flügel und der flachen hereingebe stand der Oerliker Stürmer ungedeckt beim Elfmeterpunkt und vollendete direkt. Irgendwie erinnerte dieser beginn doch sehr an das erste Saisonspiel, das M1b wollte einfach nicht auf Touren kommen. Doch das Grosse Déjà-vu sollte noch folgen. Nach einer halben Stunde und einem lang gezogenen Freistoss in den Oerliker Straffraum wollte Stürmer Koller zum Kopfball hochsteigen. Die Verteidigung hinderte ihn mittels unsanftem Stossen in den Rücken daran. Penalty! Da war doch was!? Diesmal trat wie vor dem Spiel entschieden Knabenhans zum Strafstoss an. Mit einer guten Schärfe und ziemlich platziert wollte er den Torwart bezwingen. Leider las dieser die Ecke und parierte zur Endtäuschung der Meilener in sehenswerter Manier ab. Ob es eine gute Idee ist, fünf Minuten vor Spielbeginn Strafstösse zu trainieren wenn der gegnerische Torwart zusieht, darf mit Knabenhans diskutiert werden. Auf jeden Fall brachten es die Meilener fertig den zweiten Strafstoss in dieser Saison auch zu versieben. Doch diese Bilanz sollte noch aufpoliert werden. Denn fünf Minuten und einer rüde Grätsche im Strafraum später bekam Meilen die Chance zur Wiedergutmachung. Dieses Mal schnappte sich Stürmer Azzato den Ball und verwertete den fälligen Elfmeter mühelos und sicher zum 1:1 Ausgleich. Endlich! Eine 100% Kopfballchance durch Koller und zwei, drei gute Interventionen durch Torhüter Sennhauser folgten bis zur Pause. Es blieb beim Remis zur Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit konnte das M1b das Spiel ausgeglichener gestalten. Die Spieler fanden ihre Positionen, begannen mehr Zweikämpfe zu gewinnen und probierten zu kombinieren. So sollte dann auch der schönste Angriff des gesamten Spiels mit dem zweiten Treffer für Meilen gekrönt werden. Zwei Ballkontakte über mehrere Stationen, ein gut getimter letzter Ball von Azzeto in den Lauf von Heusser und drin das Ding. Meilen führte 2:1, 70 Minuten waren gespielt. Nun wurde es ruppig, die Polizisten aus Oerlikon hatten Probleme den Rückstand zu verdauen und begannen vor allem Abseits des Spielgeschehens ihrer Wut freien Lauf zu lassen. Leider wollte oder konnte der sonst gute Schiedsrichter diese Aktionen nicht sehen. Was er dann wider sah war die nächste dumme Aktion des Gästeteams im eigenen Straffraum. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig als zum zweiten Mal auf den Punkt zu zeigen. Und da war er wieder, Strafstosskönig Votta, direkt aus den Ferien ins Teamhotel eingerückt und eingewechselt, liess sich nicht zweimal bitten und verwertete seine Lieblingsaufgabe sicher. 3:1, 80. Minuten gespielt. Leider noch nicht das Ende. Denn fünf Minuten vor Schluss zeigte der Schiedsrichter auch auf der anderen Seite noch auf den Punkt. Umstritten. Doch nach drei gepfiffenen Penaltys für Meilen musste man fast damit rechnen, dass bei einer strittigen Szene im Meilen Strafraum ebenfalls gepfiffen wird. Sennhauser war dran, konnte den Ball aber nicht stoppen, 3:2. In den letzten Minuten werte sich Meilen mit Mann und Maus gegen den Ausgleich. Bei Kontern wäre sogar noch die Entscheidung möglich gewesen. Es blieb aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung beim Verdienten 3:2 und den ersten Punkten für das M1b.

Am nächsten Wochenende reist das M1b nach Zürich in die Buchlern um gegen Hellas ihr drittes Meisterschaftsspiel auszutragen. Natürlich, um mit Punkten zurückzukehren. Hopp Meilen

Meilen 1b - Oerlikon/Polizei 2a  3:2

Für Meilen buchten: Azzato, Heusser, Votta

Ohne blaues Auge davongekommen sind: Sennhauser, Dändliker, Rastoder, Heusser, Knabenhans, Wunderli, Henseler, Koller, Bonadei, Bettermann, Azzato, Votta, Diefenbacher, Schatt und Piscitelli

Meilen 1b verliert Saisonauftakt in Dietikon


Nachdem acht Spieler sowie der langjährige Trainer Baumann  von der zweiten Mannschaft des FC Meilen ins Fanionteam gewechselt sind und vier Weiteren den Sprung ins Seniorenteam gelang, mussten die Reserven neu formiert werden. Ein schwieriges Unterfangen für das neue Trainerduo Mäts Heusser und Claudio Piscitelli. Die Mission ist klar: Vielen jungen Spielern die Möglichkeit geben Aktivfussball zu spielen und sich dort in Ruhe zu entfalten. Auch Zuzüge gibt es zu vermelden. So konnte Urgestein Thomas Wunderli überzeugt werden, wieder für seinen Stammverein in die Hosen zu steigen. Daneben konnte man mit Koller von Galatasaray und Henseler von Männedorf zwei weitere Neuzugänge präsentieren. Nach einer durch Ferienabwesenheiten und  Ungewissheit des Erscheinens gewisser Spieler geprägter Vorbereitung, blieb nicht mehr viel Zeit bis zum Saisonstart.  Unter schwierigen Vorbereitung reiste das “neue” 1b also zum ersten Pflichtspiel nach Dietikon. Anpfiff 10:15 Uhr und eine Mörder-Hitze. 30°Celsius. Und so platt und müde wie sich das schon beim lesen anfühlt, starteten die Reserven auch ins Spiel. Erste Halbzeit zum vergessen: Ball und Gegner nachrennen als Hauptaufgabe. Zwei halbe Chancen für Meilen, vier, fünf Hochprozentige und ein daraus resultierendes Tor für Dietikon. Bei einem Freistoss wollte man die untrainierte Abseitsfalle testen, was so gründlich missglückte. Resultat: Der Dietikon Stürmer stand Mutterseelen alleine vor Torhüter Sennhauser und hatte keine Mühe das Leder ins eckige zu bringen. 1:0, endlich Halbzeit.

Bei der kalten Dusche zur Pause nahm man sich viel für die zweite Halbzeit vor. Die Devise, schlimmer kann es gar nicht werden. Doch es kann! Nach sieben gespielten Minuten in Halbzeit zwei, stand das Score bei 3:0 Toren. Ein nach einem Freistoss völlig vergessener Dietiker, welcher wunderbar per Kopf in den Winkel traf und ein schneller Angriff über den Flügel, der den am zweiten Pfosten wartenden Stürmer fand ,führten zu diesem Dilemma aus gelbschwarzer Sicht. Danach Ballgeschiebe. Dietikon wollte nicht mehr und Meilen konnte nicht. Bis der Schiedsrichter zurecht nach einem klaren Stossen im Strafraum, auf den Elfmeterpunkt zeigte. Penalty für Meilen. Rastoder übernahm die Verantwortung und, oh Schreck, schoss am Tor vorbei! Trotzdem war diese Szene irgendwie befreiend für das M1b. Das Team dachte wohl, das kann nun wirklich nicht sein und begann doch noch Fussball zu spielen. Der rechtzeitig aus seinem Feriendomizil eingeflogene Azzato nach feiner Koller Flanke per Kopf und Koller selber, im eins gegen eins gegen den Torhüter, trafen inner kürzester Zeit zum Anschluss. Nun warf Meilen alles nach vorne und hätte mit ein wenig Glück sogar noch einen Punkt entführen können. Doch das währe dann doch des guten zuviel gewesen. Die Reserven unterlagen verdient mit 2:3 Toren. Das Positive ist, man weiss, dass man es besser kann und das die Moral im Team stimmt. Nun gilt es sich auf das erste Heimspiel zu konzentrieren. Das M1b trifft am nächsten Sonntag Zuhause um 12:00 Uhr auf Oerlikon/Polizei. Gegen die Fussball-Bullen sollen dann die ersten Punkte her. Hopp Meilen!

Für Meilen schwitzten: Sennhauser, Rastoder, Heusser, Wunderli, Knabenhans, Henseler, Koller, Shoshaj, Aebi, Bettermann, Azzato, Schatt und Piscitelli






Meilen 1b erkämpft sich Finalspiel

 

Im Spiel der letzten Chance verspürte man zu Beginn beidseits Nervosität, Kempttal war am Anfang die optisch bessere Mannschaft. Nach rund zehn Minuten waren es die Gäste, welche den ersten Abschluss zu verzeichnen hatten. Sennhauser musste aber nicht eingreifen, der Ball zischte am Gehäuse vorbei. Dauerläufer Langenbacher erschien ein erstes Mal vor des Gegners Tor, sein Kopfball wurde aber vom Verteidiger knapp vor der Linie abgeblockt (14.). Die Gäste sahen den nächsten Freistoss von Sennhauser blockiert und auch Stürmer Sahli war mit seinem stehenden Ball kein Erfolg beschieden (24.). Nur wenige Zeigerumdrehungen später kamen die Gäste zu zwei hochklassigen Torchancen im Sechzehner der Seebuben; beide Male blieb Meilens Schlussmann Sieger (27.). Das einzige kollektive Blackout des Heimteams nützte Kempttals Angreifer souverän aus: Freistehend am Strafraumeck donnerte er die Kugel unhaltbar zum 0:1 in die Maschen (36.). Kurz nach dem Anspiel aber übte sich ein gegnerischer Verteidiger im unorthodoxen Abwehren von Torchancen und nahm seine Hand zu Hilfe. Der Unparteiische zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt, Elfmeter. Hedzic liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Strafstoss abgeklärt zum 1:1 Ausgleich (38.).Meilen führte im zweiten Umgang die technisch feinere Klinge und gewann durch unermüdliche Kampfkraft auch immer mehr Spielanteile. Erschien Kempttal dennoch vor Sennhauser, so scheiterten alle Angriffsbemühungen an eben diesem oder Meilens Defensive blieb Sieger. So erstaunte es nicht, das Meilen nach einem Heusser Eckball mit Azzatos Kopfball zur nächsten Möglichkeit kam (59.). Kempttal blieb zwar gefährlich, allerdings meist nur noch durch Standardsituationen. Heusser war es, welcher sich den Ball an der Mittellinie erkämpfte und denselben magistral auf Bonadei spielte. Dieser sah sich am Strafraum plötzlich alleine vor dem Schlussmann, fackelte nicht lange und schlenzte das Leder unhaltbar zum 2:1 ins Netz (67.). Die Gäste erschienen danach nur noch selten vor Meilens Tor, der Wiederstand war endgültig gebrochen. Meilen hingegen liess den Ball nun in den eigenen Reihen laufen und brachte den Sieg schlussendlich verdient über die Runden. Mit diesem Vollerfolg erarbeiteten sich Meilens Reserven das ultimative Finalspiel: Am kommenden Sonntag auswärts in Räterschen kann die Mannschaft mit einem Sieg die Klasse aus eigener Kraft halten.

3. Liga: FC Meilen 1b – FC Kempttal 1 2:1 (1:1)
Allmend. 110 Zuschauer
SR: Bigger

Tore:  36. 0:1, 38. 1:1 Hedzic (Handelfmeter), 67. 2:1 Bonadei

Meilen: Sennhauser, Rastoder, Hedzic, Levacic, Greiner, Langenbacher (89. Votta), Boppart, Heusser, Bonadei (77. Knabenhans), Sahli, Azzato (75. Bettermann)

Bemerkungen: Meilen ohne Schiesser , Brennwald, Böni (alle gesperrt), Piscitelli (Meilen 2), Knecht, Del Goleto, P. Aebi (alle verletzt), Schuh, Feurer (beide Ferien) und Weber (nicht eingesetzt)

 

Schwache Vorstellung gegen Hinwil

Viel hatte man sich vorgenommen für die letzten drei Meisterschaftsspiele, der erste Gegner im Saisonendspurt war Hinwil auf fremdem Platz. Obwohl Meilen mittels Sahli Freistoss (3.) zum ersten Torschuss kam, verpuffte die Anfangseuphorie innert weniger Spielminuten. In der Folge war es das Heimteam, welches mehrheitlich den Ball in den eigenen Reihen laufen lassen durfte. Meilen erschien selten vor des Gegners Tor und wenn doch, waren die Abschlussversuche allesamt harmlose Beute für den Schlussmann. Nach einem kapitalen Stellungsfehler in Meilens Hintermannschaft konnte Hinwil sogar das vermeintliche Führungstor erzielen, allerdings wurde es mit den Zuspielen übertrieben: Der Treffer wurde wegen Abseits korrekterweise annulliert (17.). Anstatt nun endlich aufzuwachen und Fussball zu spielen, gaben sich die Seebuben weiterhin keine Mühe den Ball und Gegner laufen zu lassen. Mit einer Ausnahme: Sahli enteilte für einmal seinem Gegenspieler, scheiterte mit seinem Abschluss aber am glänzend parierenden Schlussmann (22.). Nach einem kapitalen Sennhauser Fehlgriff wurde Hinwil der Führungstreffer auf dem Serviertablett serviert. Das Heimteam nahm die nette Geste gerne an und markierte den einzigen Treffer in der ersten Halbzeit souverän, 1:0 (32.).Hinwil musste nicht, Meilen konnte nicht. So oder ähnlich könnte man die ersten 20 Minuten im zweiten Umgang auch umschreiben. Bis zur 65. Minute tat sich auf dem Feld herzlich wenig, bis Wirbelwind Azzato für das einzige Highlight der Seebuben sorgte: An der Strafraumgrenze schlenzte er das Leder an Freund und Feind vorbei, zu seinem Ärger aber klatschte der Ball nur an den Pfosten. Es kam wie abzusehen: Hinwil überrumpelte das Gästeteam mit einem weiteren Konter, das 2:0 war reine Formsache (78.). Danach riskierten die Meilener alles, um noch wenigstens den Anschlusstreffer zu markieren. Hinwil aber hatte etwas dagegen und besiegelte die Niederlage der Reserven kurz vor Schluss mit dem 3:0 (86.). Die Seebuben fielen im zweiten Durchgang mehr durch überharte Fouls auf, denn mit Spielwitz und Engagement. Aufgrund der Tatsache, dass auch die direkte Konkurrenz (mit Ausnahme des nächsten Gegners Kempttal) keine Punkte ergattern konnte bleibt in der Tabelle alles beim Alten. Mit einem Punkt Rückstand auf den rettenden Tabellenrang und dem ultimativen Showdown auf der heimischen Allmend vor Augen geht man in die Pfingstpause.

3. Liga: FC Hinwil 1 – FC Meilen 1b 3:0 (1:0)
Hüssenbüel. 90 Zuschauer.
SR: Sanoun

Tore: 32. 1:0, 78. 2:0. 82. 3:0

Meilen 1b: Sennhauser, Langenbacher, Hedzic, Levacic, Greiner (79. Bettermann), Heusser, Boppart, Schiesser, Brennwald (46. Rastoder), Sahli, Votta (50. Azzato)

Bemerkungen: Meilen 1b ohne Böni (gesperrt), Bonadei (Ferien), Del Goleto, Schuh, Knecht, Piscitelli (alle verletzt), P. Aebi (Arbeit) und Weber (nicht eingesetzt), 62. Pfostenschuss Azzato



Ein starkes Greifensee bremst Reserven aus

Nach resultatmässig guten zwei Wochen durfte der geneigte Fan gespannt sein, wie sich Meilens Reserven gegen die beste Mannschaft der Gruppe präsentieren. Die Seebuben hatten zu Beginn mehr Ballbesitz als die Gäste und erarbeiteten sich auch Torchancen. Schiesser zirkelte die Bälle variabel in den Strafraum, leider wurde keines seiner Zuspiele in einen Treffer umgemünzt. Die beste Möglichkeit in der Startphase vergab Brennwald: Eine Saciri Flanke konnte er nicht im Tor unterbringen, die Kugel flog über das Gehäuse. Greifensee hingegen agierte kompakt und gewann praktisch alle Kopfballduelle in der eigenen Platzhälfte. Nach einer halben Stunde liess der Aufstiegsfavorit ein erstes Mal seine Klasse aufblitzen: Sennhauser konnte den ersten Abschlussversuch noch mit Mühe parieren, den fälligen Abpraller aber brachte Greifensees Angreifer gekonnt im Tor unter, 0:1 (31.). Die Meilemer hatten danach Mühe, wieder ins Spiel zu finden und retteten sich ohne weiteres Gegentor in die Pause. Nach dem Unterbruch waren nun mehrheitlich der Gast die tonangebende Mannschaft, Meilen agierte zu verhalten und ängstlich. An Effizienz kaum zu überbieten, erhöhte Greifensee das Skore scheinbar mühelos um zwei Tore: Das 0:2 (58.) wie auch das 0:3 (65.) wurde jeweils nach einem Querpass in den Strafraum erzielt, die ausgezeichnete Vorarbeit musste der Angreifer nur noch vollenden. Meilen entblösste die Abwehr nun komplett, man wollte noch mindestens den Ehrentreffer erzielen. Greifensee liess aber kein Tor mehr zu, ganz im Gegenteil. In den letzten fünf Spielminuten wurden die Treffer 4 und 5 (86./90.) markiert, der Aufstiegsexpress rollt weiter. Die Seebuben allerdings rutschten nach diesem Wochenende wieder unter den Strich, bleiben aber mit nur einem Punkt Rückstand auf den nächsten Konkurrenten weiter auf Kurs in Sachen Ligaerhalt.

3. Liga: FC Meilen 1b – FC Greifensee 1 0:5 (0:1)
Allmend. 90 Zuschauer.
SR: Memisi

Tore: 31. 0:1, 58. 0:2, 65. 0:3, 86. 0:4, 90. 0:5
Meilen 1b: Sennhauser, Rastoder (70. Knabenhans), Hedzic, Greiner, Langenbacher, Iten, Schiesser, Boppart (78. Bettermann), Brennwald (66. R. Aebi), Sahli, Saciri

Bemerkungen: Meilen 1b ohne Böni (gesperrt), Bonadei (Reitferien), Del Goleto, Schuh, Knecht, Piscitelli (alle verletzt), P. Aebi (Arbeit), Azzato (Meilen 1a), Weber und Votta (beide nicht eingesetzt)

Meilen 1b zurück im Geschäft

Fussball:  Verdienter Sieg in Gossau

Die Reserven überstanden Gossaus Startfurioso mit etwas Glück und Sennhausers Können ohne Gegentreffer und erwiesen sich mit fortlaufender Spieldauer einmal mehr als unüberwindbares Abwehrbollwerk. Nach knapp 20 Minuten tankte sich Schiesser im Strafraum durch und schlenzte das Leder unhaltbar zum 0:1 ins Netz (19.). Das Heimteam versuchte zwar weiter Torchancen zu kreieren, scheiterte aber meist an sich selbst oder an Sennhauser.  Bis zur Pause verwalteten die Seebuben den Vorsprung geschickt und liessen keine klaren Torchancen mehr zu.

Meilen startete wie die Feuerwehr in den zweiten Durchgang und erzielte gleich mit dem ersten nennenswerten Angriff das Tor zum 0:2: Iten drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie und markierte das vielumjubelte zweite Tor (53.). Erstaunlicherweise kam das Heimteam weiterhin nicht auf Betriebstemperatur, ganz im Gegenteil. Meilen gewann praktisch alle Zweikämpfe und lancierte weiter Angriff um Angriff. Hedzic zog einen Freistossball rund 30 Meter weit in den gegnerischen Strafraum Richtung Brennwald. Dieser fackelte nicht lange und erzielte mittels Volleyschuss das Tor des Tages! Er donnerte die Kugel sehenswert zum 0:3 (60.) in die weite Ecke, Gossaus Widerstand war endgültig gebrochen. Das Heimteam kam zwar noch zum 1:3 Anschlusstor (77.), nur zehn Minuten später nickte Hedzic das Spielgerät zum 1:4 (85.) ein und stellte die komfortable 3 Toreführung wieder her. Gossau verkürzte nochmals mittels Foulelfmeter auf 2:4 (87.), mehr als Resultatkosmetik gelang aber nicht mehr. Meilen hingegen hievte sich mit dem zweiten Sieg in Folge wieder über den ominösen Strich und ist zurück im Kampf um den Ligaerhalt.

3. Liga
FC Gossau 2 - FC Meilen 1b 2:4 (0:1)
Riet. 80 Zuschauer
SR: Krähenbühl
Tore:  19. 0:1 Schiesser, 53. 0:2 Iten, 60. 0:3 Brennwald, 77. 1:3, 85. 1:4 Hedzic, 87. 2:4 Foulelfmeter

Meilen: Sennhauser, Langenbacher, Levacic, Hedzic, Greiner, R. Aebi (75. Bettermann), Schiesser, Boppart (69. Böni), Brennwald (78. Votta), Sahli, Iten

Bemerkungen: Meilen ohne Rastoder, Bonadei (beide gesperrt), Heusser, Knecht, Del Goleto, Schuh, Piscitelli (alle verletzt), Azzato (Meilen 1a), Weber (nicht eingesetzt),  Feurer und P. Aebi (beide nicht im Aufgebot)  98. Platzverweise Böni und Captain Gossau


Lebenszeichen von Meilens Reserven

Meilen präsentierte sich als gut organisiertes Abwehrbollwerk und konzentrierte sich zu Beginn der Partie mehrheitlich auf Reaktion. Brüttisellen-Dietlikon, mit durchaus noch intakten Aufstiegsambitionen, tat sich schwer und agierte meist mit hohen Bällen. Die Seebuben aber beherrschten die Lufthoheit und entschieden praktisch alle Kopfballduelle zu ihren Gunsten. Trotzdem war es erneut der Gast (wie fast immer diese Saison) welcher die erste richtige Torchance eiskalt ausnutzte: Nach einer Flanke landete die Kugel vor des Gegners Füssen, dieser liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte aus kurzer Distanz zum 0:1 (27.). Danach gelang es den Gästen für kurze Zeit mächtig Druck aufzusetzen, jedoch ohne zählbares Resulat. Meilen aber steckte nicht auf und versuchte nun endlich auch Fussball zu spielen. Vor dem Pausentee allerdings tat sich in Sachen Torchancen nicht mehr viel.

Nach einem weiten Sennhauser Abschlag war es Sahli, welcher mittels feiner Ballkontrolle den ersten Angriff im zweiten Umgang lancierte. Sein feines Zuspiel ersprintete sich Iten, notabene der jüngste Spieler auf dem Feld, und schob den Ball souverän am machtlosen Torwart zum 1:1 (47.) in die Maschen. Meilen hatte nun Lunte gerochen und powerte weiter Richtung Tor des Gästeteams. Nur wenige Zeigerumdrehungen später scheiterten zuerst Langenbacher und Iten an ihren Gegenspielern, ehe Remo Aebi einfach mal Richtung Tor schiessen durfte. Zum Erstaunen aller zappelte das Leder, nach einem kapitalen Fehlgriff des Goalies, im Netz - 2:1 (53)! Gerade Mal 7 Minuten benötigten die Reserven um die Partie zu drehen. Um in der Tabelle weiter vorne mitmischen zu können warf Brüttisellen-Dietlikon nun alles nach Vorne, Meilen aber liess sich nicht mehr aus der Reserve locken. Allerdings musste für einmal auch das Glück in Anspruch genommen werden, als ein Kopfball nicht im Netz sondern am Aluminium landete (72.). Die Seebuben erarbeiteten sich die drei Punkte mittels ausgezeichnetem Kollektivspiel, Disziplin und viel Leidenschaft. Man ist zurück im Geschäft und freut sich auf das nächste "Cupspiel" in Gossau.

3. Liga: FC Meilen 1b – FC Brüttisellen-Dietlikon 1 2:1 (0:1)
Allmend. 60 Zuschauer.
SR: Böhner
Tore: 27. 0:1, 47. 1:1 Iten, 53. 2:1 R. Aebi

Meilen 1b: Sennhauser, Heusser (46. Langenbacher), Levacic, Hedzic, Greiner, R. Aebi, Böni (78. Votta), Boppart, Brennwald, Sahli, Iten

Bemerkungen: Meilen 1b ohne Bonadei, Rastoder (beide gesperrt), Bucher (Ausland), Knecht, Piscitelli, Schuh, Serna (alle verletzt), Azzato (M1a), Feurer, Bettermann und Weber (alle nicht eingesetzt), P. Aebi (nicht im Aufgebot), 72. Pfostenschuss Brüttisellen-Dietlikon


Niederlage mit schalem Beigeschmack


Fussball:  Nach aufopferungsvollem  Einsatz wieder keine Punkte

Die Seebuben kassierten gleich nach Anpfiff das 0:1 (1.): Ein Freistoss fiel dem gegnerischen Angreifer vor die Füsse, er brauchte den Ball nur noch über die Linie zu schieben. Das Gästeteam powerte weiter und erzielte kurz danach sogar den zweiten Treffer, allerdings aus Abseitsposition (8.). Mit etwas Glück blieb es bei der 0:1 Führung für den Tabelledritten. Meilen kam mit fortlaufender Spieldauer besser in die Partie und erkämpfte sich das Ausgleichstor. Heusser flankte präzise zur Mitte und Sahli schoss das Leder via Lattenunterkante und Rücken des Torwarts zum 1:1 (36.) in die Maschen. Volketswil hingegen verlegte sich danach auf verbale Äusserungen Richtung Schiedsrichter und vergass das Fussballspielen. In einem Zweikampf traf ein Gegner Bonadei mit der Fusssohle am Kopf, ein überhartes Foul. Kurz aufbrausend verstand Bonadei die Fussballwelt nicht mehr: Anstatt den Gegner des Feldes zu verweisen, wurde er mit der roten Karte (40.) bestraft. Ein krasser Fehlentscheid, trotzdem musste sich Meilen bis zur Pause nicht mehr bezwingen lassen.

Nur noch zu zehnt mussten die Reserven die 2. Halbzeit bestreiten. Wieder wurde der Start komplett verschlafen, gleich nach Wiederanpfiff zappelte die Kugel bereits zum 1:2 (48.) im Netz. Einmal mehr konnte ein Stürmer aus kurzer Distanz einschieben. Volketswil blieb danach die Mannschaft mit mehr Ballbesitz, Heusser machte die beste Chance der Gäste zunichte und wischte den Ball für den geschlagenen Sennhauser noch von der Linie (54.). Trotzdem gelang es dem Gegner auf 1:3 zu erhöhen (63.), aus nächster Nähe wurde der Ball eingenickt. Erstaunlicherweise rappelten sich die Meilener danach wieder auf und gingen nun totales Risiko ein, in der Hoffnung doch noch zu Punkten zu kommen. Votta war es, welcher mittels Kopfball auf 2:3 verkürzen konnte (65.). Meilen stürmte nun mit Mann und Maus nach vorne, leider gelang der Ausgleichstreffer nicht mehr. Kurz vor Schluss sah Sahli seinen Kopfball von der Latte zurück ins Feld prallen. Grosse Moral, nur leider wieder nicht belohnt. Es verbleiben noch sechs Spiele, um endlich für Punktezuwachs zu sorgen.

3. Liga
FC Meilen 1b – Volketswil 1 2:3 (1:1)
Allmend. 80 Zuschauer
SR: König

Tore:  1. 0:1, 36. 1:1 Sahli, 48. 1:2, 63. 1:3, 65. 2:3 Votta

Meilen: Sennhauser, Heusser (69. Langenbacher), Hedzic, Levacic, Greiner, R. Aebi (64. Feurer), Brennwald, Böni, Bonadei, Schiesser (49. Votta), Sahli

Bemerkungen: Meilen ohne Rastoder (gesperrt), Bettermann, Knecht, Del Goleto, Schuh, Piscitelli (alle verletzt), Azzato und Weber (beide nicht eingesetzt), 8. und 57. Offsidetore Volketswil annulliert, 40. Platzverweis Bonadei

 

Schwache Vorstellung gegen Tabellennachbarn

Nur 3 Zähler trennten die Reserven vom Konkurrenten Rüti, allerdings auch nur bis zum Spielbeginn. Nach knapp 10 Minuten zirkelte Rütis Eckball-Schütze den Ball direkt ins entferntere Lattenkreuz, 0:1 (9.). Meilen war in der Folge nicht in der Lage, Lethargie und Verkrampfung abzuschütteln. Erst als Sahli alleine vor dem Tor auftauchte, die Kugel allerdings nicht am Schlussmann vorbeischieben konnte, ging ein Ruck durch das Team (18.). Bonadei versemmelte die nächste Grosschance: Er donnerte das Leder aus 10 Metern leider nur an den Pfosten (23.). Rüti hingegen konterte geschickt und netzte den Ball gleich mit dem darauffolgenden Angriff zum 0:2 (26.) ein. Heusser hatte die grosse Möglichkeit, noch kurz vor der Pause den Anschlusstreffer zu erzielen. Im Zweikampf mit Rütis glänzend parierendem Goalie zog aber auch er den Kürzeren und brachte das Spielgerät nicht über die Torlinie (43.).

Rüti verlegte sich nach dem Tee auf Ballkontrolle und ging keine unnötigen Risiken ein. Die Seebuben nahmen sich mit der ersten Aktion im zweiten Durchgang gleich selbst alle Chancen auf einen Punktgewinn. Nachdem 3 Akteure nicht in der Lage waren Rütis Angreifer zu stoppen, griff Rastoder zum letzten Mittel - Notbremse. Als letzter Mann wurde er gerechterweise des Feldes verwiesen und der fällige Elfmeter wurde souverän zum 0:3 verwandelt (58.). Das Gästeteam setzte in der verbleibenden Spielzeit nur noch auf Konter, mit etwas Glück konnten die Meilener eine höhere Niederlage vermeiden. Das Heimteam hingegen hatte bis zum Abpfiff keine (!) ansprechende Torchance mehr. Es bleibt eine Woche Arbeit, um im kommenden Heimspiel gegen Volketswil 1 weitere Punkte zu ergattern.

3. Liga: FC Meilen 1b – FC Rüti 1a 0:3 (0:2)
Allmend. 70 Zuschauer.
SR: Ringling

Tore: 9. 0:1, 26. 0:2, 58. 0:3 (Foulelfmeter)

Meilen 1b: Weber, Rastoder, Levacic, Knabenhans, Greiner (59. P.Aebi), Heusser, Boppart (65. Böni), Brennwald, Bonadei, Feurer (65. Koller), Sahli

Bemerkungen: Meilen 1b ohne Hedzic (gesperrt), Sennhauser, Votta, Piscitelli, Bettermann, Langenbacher, Azzato (alle Ferien), Serna, Schuh, Del Goleto (alle verletzt), 23. Pfostenschuss Bonadei, 58. Platzverweis Rastoder



Meilen 1b ohne Fortune


Fussball: Keine Punkte in Russikon.

Das Heimteam nahm ab Spielbeginn das Zepter in die Hand und führte die spielerisch feinere Klinge als die Seebuben. In regelmässigen Abständen erarbeiteten sich die Russiker Torchancen, scheiterten aber meist mehr an sich selbst denn an Meilens Gegenwehr. Die Gäste hingegen igelten sich in der eigenen Platzhälfte ein und vergassen dabei, endlich einmal mutig nach vorne zu spiele

Auch nach dem Unterbruch dümpelte die Partie dahin, mehrheitlich mit Vorteilen für den Absteiger aus Liga 2. Die beste Möglichkeit nach der Pause machte Verteidiger Bucher zunichte, er wischte den Ball für den geschlagenen Sennhauser von der Linie (55.). Gut 20 Minuten vor Schluss aber fasste sich Routinier Heusser ans Herz und donnerte den Ball aus 18 Metern direkt an die Latte (69.). Russikon lancierte daraufhin einen mustergültigen Konter und schloss denselben abgeklärt zur 1:0 Führung ab (70.). Die Seebuben öffneten danach die Abwehr und versuchten, wenigstens noch einen Zähler aus der Fremde zu entführen. Sahli enteilte der Hintermannschaft, scheiterte aber mit seinem Abschluss am Schlussmann des Heimteams (74.). Russikon verlegte sich aufs Konterspiel und machte kurz danach den Sack zu: Des Absteigers bester Angreifer lupfte den Ball zum 2:0 Schlussresultat über den herausstürzenden Torwart Sennhauser (7